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Bremen für Gläubige

Orte des Glaubens

Bremen ist nicht nur weltoffen, sondern auch eine Stadt der Glaubensvielfalt. Die Hansestadt an der Weser bietet für verschiedenste Glaubensrichtungen Orte zur inneren Einkehr, mit spirituellen und kulturellen Veranstaltungen, musikalischen Hörgenüssen und imposanter Architektur.

Einen Moment der Ruhe finden  —  Im St. Petri-Dom ist jedermann willkommen und kann an regelmäßigen Gottesdiensten, am werktäglichen Mittagsgebet und Orgelkonzerten teilnehmen. Der St. Petri-Dom ist die älteste Kirche Bremens und Gründungsort des Bistums. Die evangelisch-lutherische St. Petri Domgemeinde ist mit über 11.000 Mitgliedern die größte Kirchengemeinde der Bremischen Evangelischen Kirche. Im historischen Bauwerk mit mehr als 1200 Jahre spannender Domgeschichte können Einkehrende im Museum kirchliche Kunstgegenstände und kostbare Grabbeigaben bestaunen.  Bei einer Führung erfahren Besucher die Geschichte des Bistums und Baugeschichte des Doms oder können das Geheimnis der Mumien im Bleikeller entdecken. Im Bibelgarten des St. Petri-Doms lässt sich mitten in der belebten Innenstadt ein Ort der Ruhe mit zahlreichen Pflanzenarten aus der Bibel vorfinden.

Direkt an der Weserpromenade Schlachte ertönt im Glockenspiel der evangelischen Sankt Martini Kirche das weltweit bekannte Kirchenlied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren " von Joachim Neander. Neander war Prediger in St. Martini und ließ diese Komposition in dem Gotteshaus das erste Mal erklingen. Die St. Martini Kirche gilt als eine der schönsten Kirchen der Stadt. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Künste findet dort die monatliche „Stunde der Kirchenmusik“, ein kostenloses Orgelkonzert von Studierenden, statt.

Die evangelische Gemeinde von Unser Lieben Frauen hat eine fast 1000-jährige Geschichte und ihre Liebfrauenkirche aus dem 12. Jahrhundert, direkt neben dem Bremer Rathaus, ist der zweitälteste Kirchenbau Bremens. Die farbenprächtigen Glasfenster des französischen Malers Alfred Manessier verleihen dem Kirchenraum eine einzigartige Atmosphäre und ziehen viele Besucher an. Eine weitere Besonderheit der Liebfrauenkirche ist der bekannte Knabenchor, der wechselnde Konzerte im In- und Ausland gibt und Gottesdienste musikalisch untermalt.

Die Kulturkirche St. Stephani mitten in der Altstadt gelegen, ist ein Ort des kulturellen Experiments und der spirituellen Sinnsuche. Sie bietet neben Ausstellungen, Theaterpredigten und Kulturgottesdienste auch Filmvorstellungen oder Konzerte. In der Kulturkirche St. Stephani an der Weser wird es garantiert nie langweilig. 1884 wurde der erste St. Stephani-Chor gegründet und gehört damit zu den ältesten großen Chören der Hansestadt Bremen. 

Die römisch-katholische Propsteikirche St. Johann ist die letzte erhaltene Klosterkirche Bremens und zentrale Hauptkirche der Katholiken in der Innenstadt. Der Franziskanerorden errichtete im Jahr 1225 die Klosterkirche, in der Veranstaltungen wie Messen oder Gebete auf sechs Sprachen stattfinden.

Mitten im Schnoorviertel, unmittelbar von der St. Johann Kirche entfernt, liegt das Birgittenkloster, ein Ort der Andacht und Ruhe. Im 2003 entstandenen Kloster lebt eine internationale Kommune von Schwestern aus Mexiko, Indien, Italien und Polen, welche sich fürsorglich um ihre Gäste kümmern. Der kleine Klostergarten und die lichtdurchflutete Kapelle bieten Gästen und Einheimischen eine Rückzugsmöglichkeit, um neue Kraft zu tanken.

Die jüdische Gemeinde Bremens findet in der einzigen Synagoge Bremens Platz für ihren Glauben. Sie ist mit fast 1100 Mitgliedern eine der größeren jüdischen Gemeinden Deutschlands. An die Synagoge und das Gemeindezentrum mit Gebetssaal, Clubraum, einer Bibliothek, Lehr- und Büroräume und einem Ritualbad ist ein jüdischer Kindergarten angeschlossen.

Die Fatih-Moschee ist die erste Moschee der Hansestadt mit der größten muslimischen Gemeinde und zugleich die drittgrößte Moschee in Deutschland. Neben einer Moscheeführung  für Gruppen bietet die Gemeinde neben türkischen Gebeten auch eine Predigt in deutscher Sprache an.

In Bahnhofsnähe befindet sich die Al-Fadilah Moschee. Neben einer Moscheeführung für Schulklassen und der Freitagsansprache auf Deutsch und Englisch finden verschiedene Unterrichtsstunden für Kinder, Islamunterricht auf Deutsch und Türkisch, sowie Qur'ân-Rezitationsunterricht für Frauen statt.

Buddhistische Glaubensanhänger finden im Bremer Rhododendronpark buddhistisches Kulturgut. In der botanika, dem grünen Science Center Bremen, erfahren Besucher Wissenswertes über die Kulturen fernöstlicher Religionen. Ein rauschender Wasserfall, die faszinierende Bergwelt des Himalayas, eine Manimauer, Gebetsmühlen, ein chinesischer Tee-Pavillon, ein meditativer Zen-Garten und eine riesige  Buddha-Statue, machen die Schaugewächshäuser der botanika zu einer authentischen Szenerie. An dem großen Erleuchtungs-Stupa am Eingang der Himalayawelt der Botanika finden viele Buddhisten und Interessenten einen beeindruckenden Anziehungspunkt und Kraftort. Lama Ole Nydahl  gab seinen Segen für den Bau des bislang einzigen im öffentlichen Raum stehenden Stupas Deutschlands. Gefüllt mit rituellen und gesegneten Gegenständen, wurde der Stupa zeremoniell durch Lama Kalsang und Lama Ngödrup geweiht.

 

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